Die Erörterung – Ein Schulaufsatz mit sieben Siegeln? – Teil 1

Anleitungen zur Erörterung im Zeitraffer I

Wieder einmal ist es so weit – ein Schüler (17 Jahre, BMS) hat sich für die heutige Nachhilfestunde angesagt – mit dem verzweifelten Wunsch, “Erörterungen vorzubereiten”.

O-Ton: “Ich habe noch nie eine Erörterung geschrieben und am Mittwoch haben wir Schularbeit! Wie macht man sowas?” (Schüler, 17 Jahre).

Der initialen Anregung, die ich für solche Fälle parat habe –“Schreib mal einfach irgendetwas, egal worüber. Hauptsache, du äußerst deine Meinung zu irgendeinem Thema, das dich betrifft…” – ist der Junge natürlich bis zur ersten Stunde nicht nachgekommen.  Ein an sich schulisch durchschnittlicher Junge wie ein unbeschriebenes Blatt – ich kenne ihn nicht, er kennt mich nicht und wir scheinen noch weniger seinen Lehrer zu kennen. Ja, aber er soll ein Leistungssportler sein, also grundsätzlich motivierbar! Ein zarter Lichtschein im Dunkeln der schulischen Anforderungen – immerhin.

Fazit: Ich stelle für die heutige Stunde ein Blatt zusammen mit den Grundlagen einer Erörterung (Download hier), wir werden Mustertexte und Phrasen durcharbeiten und schließlich werde ich dem Jungen folgenden Auftrag mit auf den Heimweg geben:

“Schnapp dir eine Zeitung und blättere da mal rein. Lies irgendetwas – auch wenn es nur die Sportergebnisse sind! Es ist doch schön heute und du kannst dich mit der Zeitung auch hinaussetzen! Morgen unterhalten wir uns über Themen, die dich interessieren”

Fortsetzung folgt morgen! Falls Sie Tipps für uns parat haben, zögern Sie nich, ich freue ich mich über Kommentare!

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