Volitionstraining 2: Wider den inneren Schweinehund

Auf der Suche nach einer “besseren inneren Allegorie”

 

“Selbstdisziplin ist die Fähigkeit, zu handeln, egal in welchem emotionalen Zustand man sich befindet!” (Bernhard Boettig) Vitalmagazin.at zeigt wie man locker seinen inneren Schweinehund überwindet und sein Vorhaben in die Tat umsetzt.

Mit dem vielzitierten (Quelle Google) Bildes des “inneren Schweinehunds” versuchen isb. “selbsterkorene Motivationsapostel” das sprachlich in plastischer Form zu fassen, was man in der Fachsprache “Akrasia” nennt. Akrasia beschreibt einen Zustand der Willensschwäche, welche der Volition entgegenstrebt: Das zu tun oder nicht zu tun, was man eigentlich als schlechtere Alternative erkennt.

Lesen Sie dazu auch Teil 1 unserer Reihe.

Der von uns überaus geschätzte Bernhard Boettig beschreibt in seinem Artikel Selbstdisziplin: So wird der Schweinehund besiegt – Vitalstudio.at illustrativ, wie sich Akrasia im Alltag auswirken kann und was man dagegen tun kann.

Startpunkt eines Volitionstrainings sollte meiner Meinung nach sein, dem inneren Tier ein dynamischeres Wesen zu verpassen (ich habe hier bewusst die naheliegende Wendung “Flügel zu verleihen” vermieden…). Darüber hinaus tut die oben genannten Allegorie wohl dem Hund Unrecht: In der Vorarlberger Sagenwelt ist etwa der “Klushund” eine dämonische Tiergestalt, die alles andere als passiv einem – leider für ihre Opfer verderbenbringenden – Ziel folgt. Und Ihr “inneres Schwein” könnte ja zumindest auch ein Wildschwein sein.

Die in weiteren Artikeln thematisierten Begriffe “Unlust” und Prokastination stehen mit unserem Thema in engem Zusammenhang. Sollten Sie sich nun motiviert fühlen, Ihre animalischen inneren Bilder mit uns zu teilen, freuen wir uns, wenn Sie diese im Kommentar unterhalb kundtun. Nächste Woche bringen wir den dritten Teil, sofern wir die – hoffentlich bald eintretende – sommerlich-bedingte Akrasia überwinden können 🙂